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Stadtrat, Stadtvertreter Andreas Fritz Wachter

Im Gespräch mit Andreas Fritz-Wachter

Andreas, du bist Stadtrat für Jugend, Mobilität und Leerstandsmanagement Stell dich kurz vor.
Mein Name ist Andreas Fritz-Wachter. Ich habe meinen Abschluss an der Handelsschule in Bludenz gemacht, danach habe ich das Bachelorstudium der Internationalen Betriebswissenschaften an der Fachhochschule Vorarlberg absolviert. Ich bin als selbstständiger Unternehmer und Betriebswirt in Bludenz tätig.

Wofür stehst du politisch?
Für ein offenes Miteinander, sachliche Diskussionen und lösungsorientierte Politik. Für Jugend mit
Perspektive, eine zukunftsorientierte Mobilität und eine Stadtentwicklung, die Fortschritt ermöglicht
und Bewährtes respektiert. Mein persönlicher Leitsatz, inspiriert von Joseph Joubert: Dass das Ziel einer Auseinandersetzung nicht der Sieg sein sollte, sondern der Fortschritt.

Wie kamst du zur Gemeindepolitik?
Durch mein berufliches und ehrenamtliches Engagement hatte ich früh Berührungspunkte mit
kommunalen Themen. Über viele Jahre war ich und bin ich noch in leitender Funktion bei der Pfadfindergruppe Bludenz tätig. Daraus ergab sich auch meine Tätigkeit als Mitglied und
später als Vorsitzender des Jugendbeirats, wo ich die Anliegen junger Menschen aktiv vertreten
konnte. Was man mit Freude macht, fühlt sich nicht wie Pflicht an. Ich übernehme Verantwortung sowohl in
meinem zivilen Leben als auch in der Politik, weil ich überzeugt bin, dass Engagement etwas
bewegen kann. Diese Aufgaben geben mir Sinn und Energie. Gleichzeitig sind bewusste Auszeiten
wichtig, Zeit mit meiner Familie und das aktive Vereinsleben helfen mir, Bodenhaftung zu behalten
und neue Kraft zu schöpfen. Als Vater von Zwillingen ist mir besonders bewusst, wie wertvoll Zeit ist. Der
Wunsch, nicht nur zuzusehen, sondern aktiv mitzugestalten, hat mich schließlich in die
Gemeindepolitik geführt.

Was machst du in deiner Freizeit, wenn du nicht in deinem Betrieb oder für die Bürger von Bludenz tätig bist?
Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie, engagiere mich im Vereinsleben und schätze bewusste
Auszeiten, um Kraft zu sammeln und den Blick für das Wesentliche zu behalten.

Was ist dein Lieblingsort bzw. deine Lieblingserinnerung in unserem Städtle?
Ein besonderer Ort für mich ist die kleine Bank unter dem Schloss, von der aus man die Stadt gut
überblicken kann. Ebenso schätze ich den neu restaurierten Schlossgarten. Genauso wichtig sind
für mich aber auch die Momente in der Innenstadt, wenn Bludenz lebt und Gespräche entstehen,
die unsere Stadt verbinden.

Was würdest du mit 100.000 € Budget umsetzen?
Mit einem zusätzlichen Budget würde ich gezielt in Projekte für Jugendliche investieren, konkret in
die Schaffung eines Jugendparlaments. Ebenso ist mir die langfristige Sicherung des aha Standorts in der Bludenzer Innenstadt wichtig. Ergänzend dazu würde ich eine Startup-Offensive starten, um Betriebsansiedlungen
voranzutreiben und neue Perspektiven für unsere Stadt zu schaffen.

Was könnten die Bludenzer von dir als Bürgermeister erwarten?
Politik braucht Verantwortung, aber auch Risikobereitschaft. Dazu gehört die Bereitschaft, über den
Tellerrand zu blicken und unkonventionelle Wege zu gehen. Entscheidungen sollen im Sinne des
Fortschritts und der Weiterentwicklung unserer Stadt getroffen werden.

Was waren die größten Herausforderungen im Jahr 2025?
Die Vielzahl an parallel laufenden Themen machte es notwendig, klare Prioritäten zu setzen und
dennoch den Blick für das Ganze zu behalten.

Welche Projekte liegen dir 2026 besonders am Herzen?
Die Weiterentwicklung der Jugendangebote, die Sicherung des aha-Standorts sowie Maßnahmen
im Bereich Mobilität. Dazu zählen die bereits umgesetzte Etablierung von zwei E-Bussen im
öffentlichen Personennahverkehr sowie der Ausbau und die Sanierung der Haltestelle am
Postplatz.

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