Mit Helmut Tagwerker hat Bludenz im Dezember 2024 eine Persönlichkeit verloren, die den Rodelsport in unserer Stadt über Jahrzehnte geprägt hat. Als langjähriger Obmann und später Ehrenobmann des Rodelclub Sparkasse Bludenz stand er für Verlässlichkeit, Gemeinschaftssinn und unermüdlichen Einsatz für die Jugend.
Helmut Tagwerker war weit mehr als ein Funktionär. Er war Motor, Organisator, Mentor und Freund. Mit großem Engagement setzte er sich für die Weiterentwicklung des Vereins und für die Rahmenbedingungen des Rodelsports in Bludenz ein. Die Sportanlage Eiskanal in Hinterplärsch ist ein sichtbares Zeichen für jene Aufbauarbeit, die über viele Jahre mitgetragen und unterstützt wurde. Der Verein würdigt sein Wirken nicht zuletzt mit diesem Gedächtnisrennen, das seinen Namen trägt, Gemeinschaft und Nachwuchsarbeit in den Mittelpunkt stellt.
Der Rodelclub Sparkasse Bludenz ist seit Jahrzehnten ein zentraler Träger des Rodelsports in der Region. Er organisiert Vereinsmeisterschaften, Nachwuchsbewerbe und Veranstaltungen, die den Sport lebendig halten und junge Menschen für Bewegung und Teamgeist begeistern.
Menschen wie Helmut Tagwerker zeigen, was Ehrenamt leisten kann. Sie bauen Strukturen auf, schaffen Orte der Begegnung und halten das Vereinsleben zusammen. Ohne diesen persönlichen Einsatz wäre vieles, was heute selbstverständlich erscheint, nicht möglich.
Für die SPÖ Bludenz war und ist klar: Vereine sind das Rückgrat unserer Stadt. Sie verbinden Generationen, stärken den sozialen Zusammenhalt und prägen Identität. Helmut Tagwerker hat genau das verkörpert. Er war ein Wegbereiter, der Verantwortung übernommen hat, ein Freund vieler Menschen und ein echter Bludenzer, der seine Stadt mitgestaltet hat. Sein Sohn Arthur ist in die großen Schuhe seines Vaters geschlüpft und hat gemeinsam mit einem engagierten Team seinem Vater das Helmut-Tagwerker-Gedächtnisrennen gewidmet.
Wir, die SPÖ Bludenz, sagen Danke für den Einsatz von Helmut, für seine Zeit und für seine Menschlichkeit. Sein Wirken bleibt. Und wir sagen Danke an seinen Sohn Arthur und dem Team des Rodelclub Sparkasse Bludenz für das Weiterführen der Vereinsarbeit im Geiste von Helmut Tagwerker.
Bei dem Helmut-Tagwerker-Gedächtnisrennen traten insgesamt 21 Zweier-Teams an den Start. Mit den eigens für Wok-Rennen angefertigten Zweisitzer-Renngefährte haben die Teilnehmer alles gegeben und haben im Eiskanal Geschwindigkeiten von bis zu 67 km/h erreicht. Die rege Teilnahme durch Athleten aus dem Rodelclub, der Sparkasse Bludenz, den Firmen Wanger und Feuerstein, des BMX-Clubs Bludenz sowie aus der Bludenzer und Vorarlberger Politik zeigten den Erfolg und die Popularität des Rodelclubs in Bludenz auf.
Zu Ehren von Helmut traten fünf SPÖ-Teams bei dem Rennen an. Die Gruppe SPÖ-4 mit Angie Battisti-Jenny und Mario Battisti-Jenny attackierte die Rennstrecke nach einem unglücklichen Start verkehrt herum und verunglückte im ersten Durchgang, was ihnen den verdienten Trostpreis auf dem letzten Platz sicherte. Dafür konnte die Gruppe SPÖ-2 mit Tobias Fritz und Eduard Allinger mit einer Spitzenzeit von 1:23.997 den ersten Platz sichern.
Auch Nationalratsabgeordneter Antonio Della Rossa, Stadtrat Bernhard Corn und Stadtrat Andreas Fritz-Wachter wagten die Fahrt in den Woks.
Wir gratulieren zu dem gelungenen Event und der gelungen Wintersaison 2025/2026. Besonders gratulieren wir Jonas Müller (Rodelclub Sparkasse Bludenz) zu zweimal Silber im Einsitzer-Rodel-Wettbewerb und Thomas Steu (Schlittensportverein Bludenz) im Doppelsitzer-Wettbewerb zu zweimal Silber bei den Olympischen Winterspielen 2026.








